Bodenleger für Berlins Plattenbauten und Nachkriegsviertel

Marzahn, Hellersdorf, Lichtenberg, Hohenschönhausen, Gropiusstadt — Berlins Plattenbauten und Nachkriegssiedlungen haben solide Substanz und brauchen zeitgemäße Böden.

Plattenbau-Architektur und ihre Böden

Berlins Plattenbauten sind ein Kapitel für sich. Die WBS-70-Serie — die häufigste Plattenbautype in der ehemaligen DDR — wurde zwischen 1970 und 1990 in Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen in großer Stückzahl errichtet. Industriell gefertigte Betonplatten, standardisierte Grundrisse mit zwei bis vier Zimmern, niedrige Deckenhöhen von 2,50 Metern.

Die Originalböden in diesen Wohnungen waren PVC — dünne Bahnenware in typischen DDR-Mustern, direkt auf den Betonboden geklebt. In den Neunzigern und Zweitausendern wurde vielfach Laminat oder Teppich darübergelegt. Heute sind diese Beläge in vielen Wohnungen am Ende ihrer Lebensdauer.

In den westlichen Nachkriegsvierteln — Gropiusstadt, Teile von Spandau und Reinickendorf — sieht es ähnlich aus: funktionale Wohnbauten der Fünfziger bis Siebziger, oft mit altem Teppich oder Linoleum, das seit Jahrzehnten nicht erneuert wurde.

Die gute Nachricht: Der Betonuntergrund in diesen Gebäuden ist in der Regel in solidem Zustand. Eben, trocken und tragfähig — eine gute Basis für einen neuen Bodenbelag.

WBS-70-Plattenbau in Berlin-Marzahn

Was in diesen Vierteln am häufigsten gefragt ist

Der typische Auftrag in Marzahn oder Lichtenberg: Alten PVC- oder Teppichbelag raus, neuen Boden rein. Schnell, sauber, bezahlbar.

Laminat ist hier der Klassiker — robust, günstig und an einem Tag pro Raum verlegt. Für Wohnungen, die bei Mieterwechsel aufgefrischt werden, ist Laminat die wirtschaftlichste Lösung. Mit unserem Festpreis-Angebot wissen Mieter und Vermieter vorher, was es kostet.

Vinylboden gewinnt in diesen Wohnungen an Beliebtheit. Klick-Vinyl ist genauso einfach zu verlegen wie Laminat, aber leiser und wasserfest — ein Vorteil in Küche und Flur. In sanierten Plattenbauwohnungen mit nachträglich eingebauter Fußbodenheizung ist Vinyl oft die bessere Wahl.

Für Schlafzimmer bleibt Teppichboden beliebt. Die Betondecken in Plattenbauten sind zwar massiv, aber Trittschall wird trotzdem übertragen. Ein weicher Teppich im Schlafzimmer und Laminat im Rest — eine Kombination, die wir regelmäßig umsetzen.

Laminat verlegen in einer Berliner Mietwohnung

Worauf wir in Plattenbauten achten

Trittschalldämmung ist in Plattenbauten Pflicht — auch wenn die Betondecken massiver sind als Holzbalkendecken, übertragen sie Trittschall. Wir verwenden Dämmungen, die den Schall reduzieren und als Feuchtigkeitssperre dienen. Ein Thema, das beim Entfernen alter Beläge aufkommt: PVC und Klebstoffe aus den Siebziger- und Achtzigerjahren können Schadstoffe enthalten. Bevor wir einen alten Belag entfernen, beurteilen wir das Material. Wenn ein Verdacht auf Asbest besteht, empfehlen wir eine Laboranalyse. Die Aufbauhöhe ist in Wohnungen mit 2,50 Meter Deckenhöhe ein echtes Thema. Jeder Zentimeter zählt. Wir empfehlen dünne Beläge — Klick-Vinyl mit 4 mm Stärke oder Laminat mit flacher Trittschalldämmung. So bleibt die Raumhöhe erhalten, Türen müssen nicht gekürzt werden und die Übergänge zu Bad und Küche passen.

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